Annika, 13: Mir geht es wegen der Schule psychisch schlecht. Es ist zu viel Stress für mich, jede Woche … Sophie, 14: Das Schulsystem! -individueller -Rücksicht a schüchterne Leute -Rücksicht a Schwächen -Förderung … Friedrich, 14: Die Jugend und Kinder sollten eine Art von wählen beckommen aber vielleicht mehr im schulischen … Sophie, 14: Das Schulsystem!Es bringt uns nichts den Satz des Phytagoras zu können wenn wir im später Steuern … Hans joachim, 16: Ein besseres Schulsystem Noe, 14: Das Jugendliche ab 16 schon Wählen dürfen das sie nich das gefühlt bekommen ignoriert zu sein. Lina, 15: Das Schulsystem. Vorallem der Sportunterricht. Katharina, 12: Weniger Druck, in manchen Fächern keine Noten, mehr Mitentscheidungsmöglichkeiten, mehr Klimaschutz … Marie, 19: Wahl Altersobergrenze M.L, 23: Anpassung des Schulsystems, Sicherheit unseres Landes und Hilfe für Menschen mit schlechter … -anonym, 16: Platz reicht nicht Ich wünsche mir eine effizientere Schulzeit: mehr über Psychologie, Wirtschaft, … FINN, 14: Gesetze,Bildungssystem,Wirtschaft,Klima,Gesundheitsystem,Eltern Unterstützung,viele mehr Kontrolle … Emily, 13: Das Kinder nicht zu dem gezwungen werden, was sie nicht möchten, z.B. Schule. Klar, man braucht … Kai, 21: was klar ist es muss was getan werden in sachen klima weil wenn wir nix machen und es uns sehr egal … Ado, 13: In Stuttgart soll mehrere Fahrrad Wege geben damit mehr Schüler mit Fahrrad zur Schule kann Noah, 14: Schuluniformen für Jungs und Mädchen wäre cool. Aber vielleicht bin ich da der einzige der sowas … Lukas, 21: Es sollte eine kulturelle Entwicklung geben, welche die Rolle der Frau als Mutter wertschätzt. … Tim, 22: Das Jugendliche sich mehr in der Politik beteiligen dürfen und können. Julie, 10: Due Noten in manchen Fächern sollten abgeschafft werden! Beispiels weise: Musik,Kunst,Sport. … Walerij, 14: Es sollten öfter Umfragen oä gemacht werden und generell die Meinung der jungen menschen mehr …

Am 9. November 2022 verlasen ecuadorianische Jugendliche vor ihrer Nationalversammlung ihr Manifest „Eine gewaltfreie Kindheit“. Darin fordern sie ihr Recht auf Gehör und Mitbestimmung ein, das auch in der UN-Kinderrechtskonvention verankert ist. Die Jugendlichen nehmen Teil an Programmen der SOS Kinderdörfer. Ihre Betreuer haben sie bei diesem Schritt unterstützt.

An dem Manifest ist auch Sisa Males Revelo, 17, aus dem Kanton Otavalo. Sie ist die Stimme der indigenen Jugend und kritisierte die Benachteiligung ihrer ethnischen Minderheit, der Kichwa, durch den mangelhaften Zugang zu Bildung und Medizin. Sisa: „Wir müssen über unsere Rechte und über unseren Körper entscheiden können. Ich, Sisa, ich bin eine Warmi Kichwa Otavalo und ich möchte in einem Land leben, in dem meine Rechte nicht verhandelbar sind. Danke!”

Auszug aus dem Manifest: „Eine gewaltfreie Kindheit”

AN ALLE ERWACHSENE: Wir rufen Euch dazu auf, nicht mehr zu sagen: „Das sind nur Kinder und verstehen nichts!“ Wir möchten, dass Ihr uns zuhört und dass Ihr berücksichtigt, was wir denken und fühlen. Denn wir sind Kinder, Jugendliche und junge Menschen, die ein besseres Land wollen, in dem sie aufwachsen können.

Während alle davon reden, dass wir ein Recht auf nahrhafte Lebensmittel haben, erleben wir jeden Tag, wie unsere Familien darum kämpfen, überhaupt die Mittel aufzutreiben, um Lebensmittel nach Hause zu bringen. Wie sollen wir uns gut ernähren, wenn schon die Kosten für die Grundnahrungsmittel so hoch sind, und unsere Eltern keine feste Arbeit haben?

Es heißt, wir hätten das Recht zu spielen, aber unsere Viertel und Parks sind unsicher und in vielen Fällen vernachlässigt. Es heißt auch, dass wir eine Priorität für das Land seien, aber wir fühlen uns nicht so. Wir wollen uns darauf verlassen, dass wir zur Universität gehen und das Fach studieren können, welches wir möchten - unabhängig davon, ob wir auf dem Land oder in der Stadt leben. Wir möchten außerdem in den Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln sicher sein, denn wir haben viele Träume, die wir uns erfüllen wollen, und Angst soll uns dabei nicht abhalten.

Wir haben Anspruch auf einen Staat, der sich um uns kümmert, uns schützt und uns zuhört. Wir wollen, dass Schwangerschaften im Teenageralter, Drogenmissbrauch, Kindesmissbrauch und Unsicherheit wirklich wichtige Themen für Euch sind, weil sie unser Leben beeinflussen.

Ihr müsst uns zur Selbständigkeit erziehen, unsere Identität respektieren und unsere Stimmen hören. Es gehört zu unseren Rechten, zu protestieren, Schutz zu erfahren und an den Entscheidungen, die in diesem Land getroffen werden, beteiligt zu werden. Denn wir sind, genau wie Ihr, Bürger Ecuadors. Deshalb fordern wir, dass unsere Stimme gehört und bei der Ausarbeitung von Gesetzen und öffentlichen Maßnahmen berücksichtigt wird, die darauf abzielen, unsere Rechte zu garantieren.

Quelle: sos-kinderdoerfer.de