So war 2026!
Über 2000 junge Menschen haben online abgestimmt! Und es war überraschend eindeutig: KIO Youth, eine Organisation die sich für die Beteiligung junger organtransplantierter Menschen einsetzt hat am meisten überzeugt. Natürlich haben alle nominierten Projekte große Anerkennung verdient und das hat man auf der BANGER und HÄNGER Awardshow auf Europas größtem Digital- und Demokratiefestival re:publica26 auch gespürt! Mehr dazu findest du hier!
BANGER Gewinner 2026
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Das Juniorteam der Kinderhilfe Organtransplantation vernetzt und entwickelt eigene Projekte mit jungen Organtransplantierten – eine starke junge Stimme für die Organspende und das Leben junger Menschen!
KiO Youth ist die „Jugendabteilung“ der Kinderhilfe Organtransplantation: Ein Netzwerk junger Menschen, die selbst eine Organtransplantation erlebt haben und sich aktiv einbringen. Alle transplantierten Menschen ab 18 Jahren können mitmachen, sich regelmäßig treffen und eigene Projekte entwickeln.
So wie das Fotoprojekt „Der Organspende ein Gesicht geben“, in dem junge Transplantierte ihre persönlichen Geschichten teilen und so auf das Thema Organspende aufmerksam machen.
Mit ihren Projekten stärkt die Gruppe damit nicht nur den Austausch, sondern macht die Lebensrealität junger Transplantierter öffentlich und ermutigt andere, sich zu Wort zu melden. Junge Menschen, die ihre Erfahrungen nutzen, um sich gegenseitig zu vernetzen, aufzuklären und sich als Gemeinschaft in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Ihr seid ein echtes Vorbild, Kio Youth! 💥
HÄNGER "Gewinner" 2026
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Safe Spaces und allgemeine Orte zum Abhängen für junge Menschen gibt es im öffentlichen Raum viel zu wenig. Warum dürfen junge Menschen hier eigentlich so wenig mitplanen, liebe Kommunen?
Die Beteiligung junger Menschen an Stadtplanungsprozessen ist mangelhaft. Häufig werden sie erst spät einbezogen oder nur halbherzig befragt. Besonders junge Menschen ohne politische Vorerfahrung, aus ländlichen Räumen oder aus marginalisierten Gruppen werden kaum erreicht. Dadurch bleiben ihre Perspektiven und Bedürfnisse im Planungsprozess oft unberücksichtigt, obwohl Stadtgestaltung auch ihren Alltag prägt.
Deshalb braucht es richtige Mitspracherechte! Formate wie Jugendforen, Beteiligungswerkstätten oder feste Jugendquoten können sicherstellen, dass junge Menschen nicht nur angehört werden, sondern aktiv mitgestalten. Nicht als freiwilliges Zusatzangebot oder einmalig als Projekt, sondern strukturell in Planungsprozessen verankert.
Stadtplanung mit Einbezug junger Menschen schafft sichere Räume für Selbstentfaltung und verteilt die Verantwortung für unser Zusammenleben auch auf jungen Schultern.
Denn die Stadt gehört uns allen. Also: Einbeziehen statt Abhängen! 🦥
Das war die Award Show auf der re:publica26
Auf unserem Podium auf der re:publica26 diskutierten Philipp Türmer (Bundesvorsitzender der Jusos), Eddie Kabuß (Bundesschülerkonferenz), Simon David Dreßler (Politikinfluencer) mit den Bundestagsvertreter:innen Nyke Slawik der Grünen und Michael Hose der CDU.